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OLED-Bildschirme (Organic Light Emitting Diode)
werden häufig in Handys, MP3-Spielern und Digitalkameras eingesetzt. Sie arbeiten stromsparend, da sie keine Hintergrundbeleuchtung benötigen. Außerdem liefern sie einen hohen Kontrast. Dafür ist ihre Lebensdauer aufgrund der zum Teil organischen Materialien begrenzt.


Open GL (Open Graphics Library)
heißt die Konkurrenztechik zu DirectX. Auch diese Programmierschnittstelle dient dazu, komplexe 3D-Szenen in Echtzeit wiederzugeben. Im Gegensatz zu DirectX lässt sich Open GL jedoch nicht nur bei Windows einsetzen. Die aktuelle Version Open GL 4.1 ermöglicht es unter anderem, Software, die für den PC gedacht ist, auch an mobilen Geräten anzupassen.


Overclocking
bezeichnet das Übertackten eines PCs mit dem Ziel, mehr Leistung aus der Hardware herauszuholen. Dabei wird die Taktrate erhöht, mit der der Prozessor läuft. Der Takt eines Prozessors ergibt sich aus dem CPU-Multiplikator, multipliziert mit dem FSB- (Front Side Bus) bzw. Referenztakt (RT) des Systems. An welcher Stellschraube man drehen kann, hängt vom Prozessormodell ab. Bei einigen lässt sich der Multiplikator per BIOS anheben, was den Takt der anderen Komponenten nicht ändert.


Proxy-Server
Über Proxy-Server kann der Datenverkehr zuverlässig gefiltert werden. Dabei werden sämtliche Datenströme über speziell eingerichtete Server umgeleitet, die nur erwünschte Daten durchlassen. Dadurch wird der Datenverkehr allerdings leicht verzögert.


PSK (Pre-Shared Key)
Darunter versteht man einen Schlüssel für symmetrische Verschlüsselungsverfahren, der den Teilnehmern vor der Kommunikation bekannt sein muss. Beim Verschlüsselungsstandart WPA2 ist der PSK zwischen 8 und 63 Zeichen lang.


QR-Code (Quick-Response-Code)

Ein QR-Code ist ein zweidimensionaler Code, der sich per Handy-Kamera einlesen und in eine Buchstabenfolge übersetzen lässt. Ein QR-Code kann bis zu 2800 Zeichen enthalten. Die Daten sind mehrfach vorhanden (Redundanz). Der Code benötigt zwischen 21x21 bis 177x177 Bildelemente.

Sie benötigen ein Smartphone mit Kamera und die dazu passende App. Der QR-Code wird mit der Kamera aufgenommen und mehr oder weniger automatisch in eine Internetadresse (URL) umgewandelt. Ein QR-Code kann mit einem passenden App oder mit Hilfe der Seitehttp://goqr.me/ selbst erzeugt werden.


RAID
Als "Redundant Array of Independent Disk" wird ein Verbund aus mindestens zwei Festplatten bezeichnet, der je nach Modus für eine schnellere Datenübertragung oder größere Datensicherheit sorgen soll. Bei Raid 0 werden die Datenpakete abwechselnd auf zwei Festplatten gespeichert, die sich später parallel schneller auslesen lassen als von einem Laufwerk. Hinter Raid 1 und Raid 5 steck eine redundante, also doppelte Datenspeicherung auf zwei oder mehr Platten, die Datenverlusten beim Plattenausfall vorbeugen soll.


RFID-Chip
RFID steht für "Radiofrequenz-Identifikation". Der Begriff bezeichnet das berührungslose Auslesen und Beschreiben eines Datenträgers per Funktechnik. Dabei unterscheidet man zwischen Chips, die sich über eine höhere Distanz auslesen lassen (etwa Diebstahlsicherungen an Waren) und Datenträgern, die man an ein Lesegerät halten muss, damit sie erkannt werden.